Nils Bach im Speedkanal

Nils Bach im Speedkanal

Die Wüste ist still, heiß und trocken - zumindest normalerweise. In Namibia, an der Westküste Afrikas, gibt es einen Ort, an dem es zwar auch heiß und trocken ist - aber eben auch extrem windig.
Point 7 AC-X Review Du liest Nils Bach im Speedkanal 3 Minuten

Die Wüste ist still, heiß und trocken - zumindest normalerweise. In Namibia, an der Westküste Afrikas, gibt es einen Ort, an dem es zwar auch heiß und trocken ist - aber eben auch extrem windig. Lüderitz, so heißt die 12.000 Seelen Kleinstadt, hat sich als der perfekte Speed-Windsurf-Spot herauskristallisiert. Hier kann man auf dem offenen Meer surfen, wenn man keine Angst vor den Unmengen an Haien hat.

 

Aber die eigentliche Besonderheit des Ortes liegt im Landesinneren. 
Hier pflegen findige Speed-Surfer einen schmalen Kanal, mit einer Wassertiefe von 30-40 Zentimetern, der es einem ermöglicht, mit bis zu über 100km/h schnell über das Wasser zu fliegen. Das ist zwar lebensgefährlich, aber auch absolut einmalig. Hier finden sich jeden Herbst all diejenigen Windsurfer ein, die vor haben, den Weltrekord im Speed Windsurfen zu brechen.
Unser Wind Lounge Teamfahrer Nils Bach hat sich vor kurzem genau dieser Challenge gestellt. Der Trip, welcher unglaublich viele Nerven (und Euro) kostete, begann mit dem Flug nach Afrika. Natürlich mit dabei: mehrere Windsurf Bretter, Segel, Masten, Gabelbäume, Speedfinnen und Zubehör. Fun Fact: alleine das Gepäck mit dem Flugzeug zu transportieren, hat mehrere tausend Euro gekostet. 
Angekommen in Afrika ging es dann über Umwege viele hundert Kilometer durch die Wüste, um letztlich in Lüderitz anzukommen. Vier Wochen hat sich Nils Zeit genommen, um eine amtliche Wertung auf dem Kanal einzufahren. Warum er dafür vier Wochen Zeit braucht? Nun ja, auch in Lüderitz macht der Wind, was er will. Die ersten zwei Wochen ging es nur bei minimalen Winden aufs Wasser, was kaum für Rekordversuche ausreichte. Zusätzlich kam Nils in den Genuss einer starken Erkältung und lag erstmal flach. 


Irgendwann kam der Wind dann aber doch und Nils konnte seine eigenen Bestzeiten immer wieder und wieder übertrumpfen. Vom Weltrekord zwar noch weit entfernt, aber immerhin ein Stückchen näher. Die Erfahrung, mit weit über 80km/h auf einen schmalen Kanal zu windsurfen, kann ihm keiner mehr nehmen. Der Club der Wüsten-Speedsurfer ist klein und exklusiv - umso mehr freuen wir uns über die detaillierte Berichterstattung von Nils. 
Für Details und genaue Informationen zur Reise, dem Kanal & natürlich dem Material, empfehlen wir die von Nils produzierte Videoserie auf YouTube. Wir sind stolz, Nils auf seiner Reise unterstützt zu haben und hoffen, dass es ihn in den nächsten Jahren wieder nach Lüderitz zieht. Dann ist die Mission, die 50 Knoten Barriere zu durchbrechen und in die Top 10 der schnellsten Windsurfer einzuziehen! 

 

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