Die Fläche
Einer der wichtigsten Faktoren bei der Foil-Auswahl ist die Fläche.
Im Allgemeinen sind Foils über 1500 cm² gut für Einsteiger geeignet. Natürlich ist die Wahl konkret immer von vielen Faktoren wie dem Körpergewicht abhängig. Diese Foils erzeugen genug Lift, um das Board schon bei geringen Geschwindigkeiten aus dem Wasser zu heben und sorgen gleichzeitig für die größtmögliche Stabilität.
Mit steigendem Fahrkönnen wird der Wunsch nach einem kleineren Foil immer größer. Eine geringere Fläche geht einher mit geringerem Widerstand und demnach auch mit höherer Geschwindigkeit. Foils von 1000 – 1500 cm² erfordern jedoch mehr Aufmerksamkeit des Surfers. Wenn man die Pumptechnik gut beherrscht, kommt man fast ebenso schnell ins Foilen wie mit den größeren Alternativen. Die höhere Geschwindigkeit lässt einen locker durch Windlöcher fliegen.
Fortgeschrittene und Experten sollten zusätzlich einen Blick auf Foils mit weniger als 1000 cm² an Fläche werfen. Sie erfordern ein hohes Fahrkönnen und lassen spektakuläre Geschwindigkeiten zu.
Aspect ratio
Ein ebenso wichtiger Punkt wie die Fläche ist die Spannweite und das zugehörige Profil.
Der englische Begriff „Aspect ratio“ beschreibt nichts anderes als das Verhältnis der Spannweite zur Fläche. Im Großen und Ganzen haben „Low - Mid Aspect“ - Foils ein dickes und tiefes Profil mit viel Fläche bei geringer Spannweite. Sie fliegen stabil und drehen leicht. Außerdem erzeugen sie viel Lift und helfen euch, auch bei geringen Geschwindigkeiten und wenig Wind abzuheben.
Die „High Aspect“ - Foils sind dünner und haben eine große Spannweite. Sie sind sehr effizient und gleiten besser durch Windlöcher. Man braucht etwas mehr Geschwindigkeit um Abzuheben und im Foilen erfordern sie mehr Gefühl. Dafür erreicht man eine höhere End- und Durchschnittsgeschwindigkeit.
Die „Aspect ratio“ beeinflusst ebenfalls den Kurvenradius. Bei gleicher Fläche dreht ein HA-Foil mit einem weiteren Radius als ein LA-Foil.